Philipp Khabo Koepsell ist …

Poet, Dramaturg, Herausgeber.

Mission Statement:

Mein Ziel ist es, eine zukunftsgewandte, proaktive Vision afro-europäischer Kultur zu vermitteln – mit Hilfe aller zur Verfügung stehenden künstlerischen, akademischen und journalistischen Mittel. Ich arbeite mit Zeit und Liebe zum Detail, in Kooperationen mit allen in Frage kommenden Partnern. Ich verfolge dieses Ziel unabhängig von flüchtigen, medialen Trends, mit oder ohne institutionelle Förderung, mit oder gegen existierende Strukturen.

Über mich:

Ich habe Afrikawissenschaften studiert – in erster Linie, um das Wissen nachzuholen, das im deutschen Bildungssystem gerne vernachlässigt wird. Währenddessen habe ich mich künstlerisch ausgetobt, habe Rap Songs und Gedichte geschrieben und diese mit verschieden Bands auf Berliner Bühnen performt.  Im Laufe der Zeit begannen viele Fäden zusammenzulaufen. Ich verband die Kunst, die Wissenschaft und meine persönlichen Identitätsverhandlungen und Rassismuserfahrungen in einem für mich rundem Programm. Damit begann ich aufzutreten. Zuerst nur in Deutschland, aber Einladungen zu internationalen Konferenzen brachten mich auf Bühnen in  Südafrika, New York und London. Meine erste Publikation „Die Akte James Knopf“ veröffentlichte ich 2010 beim Unrast-Verlag in Münster.

Es war mein Wunsch, das künstlerische Potential der Schwarzen deutschen Community zu bündeln; und zwar zum einen mit Kulturveranstaltungen, zum anderen mit Anthologien zu verschiedenen Themen. Mittlerweile kann ich auf fünf Printpublikationen zurückschauen in den über 50 afrodeutsche Künstler_innen vertreten sind (siehe Publikationen). Ich habe Poetry-Abende organisiert, Workshops veranstaltet und im Jan./Febr. 2015 ein Vernetzungstreffen kuratiert, die „Erste Indaba Schwarzer Kulturschaffender in Deutschland“.

Als Dramaturg am Theater lernte ich teils Fertigkeiten mit denen ich seit Jahren arbeitete, aber nie benennen konnte, teils öffneten sich auch neue Türen, die mir ungeahnte Ansätze von Konzept und Bühnen-Performance zeigten und mich immer wieder aus Neue faszinieren. Seit 2013 betreue ich nun größere und kleinere Produktionen und versuche meine Fähigkeiten so effektiv wie möglich einzusetzen, um Stücke in ihre Einzelteile zu zerlegen und sie zu einem neuen Ganzen wieder zusammenzubauen.

Ich bin gut in dem, was ich  tue. Aber ich möchte flexibel bleiben, ich möchte mich stets neuen Herausforderungen und Verantwortungen stellen; und wenn ich an einem fernen Punkt in meinem Leben sagen kann, ich habe auch nur ein Bruchteil, der Ideen umgesetzt, die ich täglich ausgebrütet habe, dann wird mich das sehr glücklich stimmen.

Es gibt keine ausgetretenen Pfade in meiner Arbeit, keine Karrieren und Fußstapfen, denen es nur zu folgen gilt, aber ich versuche jeden Schritt zu dokumentieren, damit ich mein Wissen weitergeben kann. Mittlerweile habe ich eine kleine Tochter und ich habe mir vorgenommen, die Person für sie zu sein, die sie braucht, um ihr Potential voll entfalten zu können. Es ist eine spannende Reise.


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